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Ihre ersten drei Lebensjahre verbrachte Nora Hantzsch, geboren am 29. Dezem­ber 1983, in Mecklenburg-Vorpommern. 1986 verließ ihre Familie die DDR aus politischen Gründen. Heute lebt sie in Berlin und ist als Künstlerin und Rapperin Sookee bekannt. Seit über zehn Jahren macht Sookee mit ihrer Musik queer­-feministische Perspektiven hörbar.
Bei Konzerten und als Aktivistin tritt sie gegen Heteronormativität, Sexismus und gegen rechts ein. In ihren Songtexten fordert sie Homofeindlichkeit und patriarchale Hierarchien – innerhalb wie außerhalb der deutschen Hip-Hop-Szene – heraus. An sich selbst stellt Sookee den Anspruch, offen für neue Per­spektiven und selbstkritisch zu bleiben und doch Position zu beziehen.
In ihrem Song Queere Tiere des aktuellen Albums Mortem & Makeup (2017) besingt Sookee die Diversität in der Tierwelt. Humorvoll entzieht sie damit dem Anti-Vielfalt-Argument, dass nur bestimmte Geschlechter und Sexualitäten ‚natürlich‘ seien, den Boden.

Der Song Queere Tiere der Rapperin Sookee aus dem Album Mortem &
Makeup, 2017.