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Bürger*innensalon „Solidarität in der Zivilgesellschaft“

im Projekthof Karnitz, Neukalen, am 18. November um 18 Uhr

Eine starke Zivilgesellschaft lebt von der Solidarität ihrer Bürger*innen und deren Versorgungsstrukturen füreinander: es gibt nachbarschaftliche Hilfe, Ehrenämter, soziale und politische Initiativen und viele mehr. Sie können der gesellschaftlichen Isolation und auch Machtverhältnissen wie Sexismus oder Homo- und Trans*feindlichkeit entgegenwirken. Sie können Menschen zu einem Zeitpunkt unterstützen, in dem sich „die Politik“ weit weg anfühlt. Aber wie können wir selbst politisch aktiv werden, was genau können wir einander geben und wie viel Verantwortung können Engagierte tragen? Diese Fragen möchten wir beim Bürger*innensalon mit Referent*innen aus verschiedenen bürgerschaftlichen Vereinen und Initiativen diskutieren.

Historische Inspirationen gibt die Ausstellung „WIR*HIER! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust“. Sie erzählt Regionalgeschichte in ganz Mecklenburg-Vorpommern, anhand von Lebensgeschichten von lesbischen, schwulen und trans* Personen aus Vergangenheit und Gegenwart. Diese Lebensgeschichten zeigen die Isolation und die Diskriminierungserfahrungen von lst* Personen, aber auch ihre Widerstände, solidarische Aktionen und ein zivilgesellschaftliches Engagement für geschlechtliche, sexuelle und soziale Vielfalt.

Auf dem Podium sprechen:

  • Iris Arndt (Verein ROSALILA, Neubrandenburg)
  • Karen Larisch (Villa Kunterbündnis Güstrow)
  • Rico Peckruhn (Trans*Wis, Wismar)
  • Simone Hieber (Projekthof Karnitz)
  • Marek Sancho Höhne und Clara Woopen (Lola für Demokratie in MV)