Stella Hindemith

ist Amerikanistin und arbeitet seit 2012 für die Amadeu Antonio Stiftung. Zuvor hat sie in unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen und institutionellen Zusammenhängen zu den Themen Antisemitismus und Gender gearbeitet. In 2014 war sie Projektleiterin von „Lola für Lulu – Frauen für Demokratie im Landkreis Ludwigslust“ und ist seit 2015 Geschäftsführung des Vereins „Lola für Demokratie in MV“.

Dr. Florian Ostrop

betreut als Vertreter der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. im Projekt un_sichtbar zwei Recherchegruppen an der Werkstattschule in Rostock und am Geschwister Scholl Gymnasium in Wismar. Er hat Geschichts- und Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin studiert. Im Jahr 2005 promovierte er an der Universität Rostock zum Thema „Einheimische und Fremde. Zwangsarbeit in der mecklenburgischen Seestadt Wismar 1939 bis 1945“. Von 2006 bis 2014 arbeitete er als Lektor beim Hinstorff Verlag, Rostock. Seit 2014 ist er als wiss. Mitarbeiter und stellv. Geschäftsführer bei der Stiftung Mecklenburg in Schwerin tätig.

Dr. Heike Radvan

ist Erziehungswissenschaftlerin und provomierte im Jahr 2009 zum Thema “Pädagogisches Handeln und Antisemitismus” an der Freien Universität Berlin. Seit 2002 arbeitet sie in der Amadeu Antonio Stiftung, u.a. zu den Themen „Antisemitismus in der DDR“, „Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus nach 1945 in West- und Ostdeutschland“ sowie „geschlechterreflektierende Rechtsextremismusprävention”. In 2007 konzipierte sie mit Kolleg_innen den Ansatz des Projektes „Lola für Lulu – Frauen für Demokratie im Landkreis Ludwigslust“ und begleitete dessen Umsetzung in die Praxis. Aus dem Projekt entstand in 2011 die „Fachstelle Gender und Rechtsextremismus“, die Frau Radvan leitet. Seit 2015 ist sie als wissenschaftliche Leitung für den Verein „Lola für Demokratie in MV“ tätig.

Marek Sancho Höhne

studierte Kulturwissenschaften (Sozialwissenschaften und Kulturgeschichte) und soziokulturelle Studien. Aktuell promoviert Marek Höhne unter dem Arbeitstitel „trans_normal? Erzählungen über Be_grenz_ung_en von trans_gender in Deutschland“. Marek Sancho Höhne forscht, berät, bildet weiter, sensibilisiert, publiziert und ist aktivistisch tätig zu den Schwerpunkten Gender, trans*, Körper, Intersektionalität, Normalisierung, Antidiskriminierung, Gesundheit, Gewalterfahrung, Biographie – Lebenserzählungen, Migration und (neo)koloniale Strukturen. Seit Juni 2018 arbeitet Marek Sancho Höhne als Projektleitung für un_sichtbar.

Tahera Ameer

studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Hispanistik in Tübingen, Barcelona und Berlin. Seit 2004 arbeitet sie zu aktuellem und historischen Antisemitismus und Rassismus sowohl für die Amadeu Antonio Stiftung als auch andere Träger. Für Lola schrieb sie die Broschüre „Hier zu leben hat mich sehr wachsen lassen – Lebenssituationen von einheimischen und geflüchteten Muslim*innen aus Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2016 ist sie Leiterin des Projekts Schutzschild der Amadeu Antonio Siftung. Im Projekt un_sichtbar hat Tahera seit 2018 die Co-Leitung übernommen.

Clara Woopen

studierte Geschichte, Kulturwissenschaft und Antisemitismusforschung in Berlin. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind historische FrauenLesbenbewegungen, Erinnerungskultur und Mehrfachdiskriminierung. Seit mehreren Jahren ist sie in verschiedenen wissenschaftlichen, politischen und ehrenamtlichen Kontexten sowie als freiberufliche Journalistin zu queer-feministischer Geschichte und community tätig. Im Projekt „un_sichtbar“ arbeitet sie seit 2018 als Projektreferent_in.

Ehemalige Mitarbeitende:

Naemi Eifler

ist Sozialarbeiter*in und arbeitete 2017 und 2018 für den Verein „Lola für Demokratie in MV“. Bevor Naemi auf dem Zweiten Bildungsweg Soziale Arbeit studierte, arbeitete sie mehrere Jahre als Rechtsfachwirt*in. Naemis Fokus liegt auf einem (Be-)Denken und Bearbeiten struktureller Ungleichwertigkeitsideologien in intersektionaler Perspektive. Schwerpunkte sind LGBT*QI*-Themen, sowie eine Auseinandersetzung mit Entstehungsprozessen und Effekten diskriminierender Politiken.

Janna Petersen

studierte Sozialwissenschaften in Göttingen. Sie arbeitet seit 2013 für die Amadeu Antonio Stiftung. Daneben ist sie seit mehreren Jahren in der politischen Jugendbildungsarbeit zu den Themen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Gender tätig. Von 2015 bis Mitte 2018 arbeitete sie für den Verein „Lola für Demokratie in MV“.