Richard Kley

Richard Kley

Als Schauspieler wirkte Richard Kley zeitweise in der Hansestadt Stralsund. Geboren ist er 1905 im pommerschen Schivelbein (Świdwin). Zwischen Herbst 1933 und Frühjahr 1935 arbeitete Kley am Stralsunder Stadttheater. Im Juni 1936 wurde Richard Kley, der inzwischen in Berlin wohnte und an einem Varieté arbeitete, von der Gestapo verhaftet.

Als Schauspieler wirkte Richard Kley zeitweise in der Hansestadt Stralsund. Geboren ist er 1905 im pommerschen Schivelbein (Świdwin).

Zwischen Herbst 1933 und Frühjahr 1935 arbeitete Kley am Stralsunder Stadttheater. Er bekam Engagements in der Operette „Das Land des Lächelns“ und einer Inszenierung von Henrik Ibsens „Peer Gynt“. Im Stück „Die Fledermaus“, eine Operette von Johann Strauss, spielte er die Rolle des Prinzen Orlofsky.

Im Zusammenhang mit einem Sammelverfahren gegen Homosexuelle am Amtsgericht Stralsund im Jahr 1936 wurde Richard Kley zur Fahndung ausgeschrieben. Im Juni 1936 wurde Richard Kley, der inzwischen in Berlin wohnte und an einem Varieté arbeitete, von der Gestapo verhaftet. Er wurde am 30. September 1936 vom Amtsgericht Stralsund zu einem Jahr und drei Monaten Haft verurteilt und im Gerichtsgefängnis von Greifswald inhaftiert.

1941 wurde er abermals verhaftet. Vermutlich war Richard Kley auch nach 1945 als Schauspieler tätig. Zum seinem Leben und Wirken sowie seiner Verfolgung als Homosexueller im Nationalsozialismus recherchieren wir in verschiedenen Archiven.

Weitere Informationen folgen in Kürze