Bisherige Ausstellungsorte

Wismar: 01.04.19 – 08.05.19, Gerichtslaube im Rathaus

Greifswald: 14.02.-28.03.2019, Kulturzentrum St. Spiritus

Bad Doberan: 27.12.2018 – 11.02.2019, Kreisverwaltung Rostock, Außenstelle

Bützow: 10.11.-22.12.2018, Rathaus Bützow

Stralsund: 04.10.-04.11.2018, VHS Stralsund

Rostock: 10.9.-28.09.2018, Rathaus Rostock

Schwerin: 17.06.-02.09.2018, Schleswig-Holstein-Haus Schwerin



Begleitprogramm

  • Eröffnung der Ausstellung

    auf dem Projekthof Karnitz, Neukalen am 19. Oktober um 16 Uhr

    Nach Grußworten gibt es eine thematische Einführung in die Ausstellung und zu ihrem Zusammenhang mit den Globalen Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs). Im Anschluss laden wir zum gemeinsamen Austausch ein.

    Die Ausstellung „WIR*HIER! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust“ steht vom 19.10-27.11.19 auf dem Projekthof Karnitz. Sie wird donnerstags bis sonntags 11-18 Uhr sowie nach Absprache mit hieber@projekthof-karnitz.de zu sehen sein.

  • Mit dem Projektteam in der Ausstellung: Austausch und Eintopf

    auf dem Projekthof Karnitz, Neukalen, am 26. Oktober um 16 Uhr

    Wir möchten mit Ihnen ins persönliche Gespräch über die Ausstellung WIR* HIER! kommen. Gerne geben wir Ihnen eine Führung durch die Ausstellung, erzählen von unserem Projekt „un_sichtbar – Lesben, Schwule, trans*Personen in Mecklenburg-Vorpommern“ oder tauschen uns einfach gemeinsam bei einem warmen Karnitzer Eintopf zu lst* Alltagsgeschichten in Mecklenburg-Vorpommern aus.

    Die Ausstellung „WIR*HIER! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust“ erzählt Regionalgeschichte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern, anhand von Lebensgeschichten von lesbischen, schwulen und trans* Personen aus Vergangenheit und Gegenwart. Diese Lebensgeschichten zeigen die Isolation und die Diskriminierungserfahrungen von lst* Personen, aber auch ihre Widerstände, solidarische Aktionen und ein zivilgesellschaftliches Engagement für geschlechtliche, sexuelle und soziale Vielfalt.

  • Bürger*innensalon „Solidarität in der Zivilgesellschaft“

    im Projekthof Karnitz, Neukalen, am 18. November um 18 Uhr

    Eine starke Zivilgesellschaft lebt von der Solidarität ihrer Bürger*innen und deren Versorgungsstrukturen füreinander: es gibt nachbarschaftliche Hilfe, Ehrenämter, soziale und politische Initiativen und viele mehr. Sie können der gesellschaftlichen Isolation und auch Machtverhältnissen wie Sexismus oder Homo- und Trans*feindlichkeit entgegenwirken. Sie können Menschen zu einem Zeitpunkt unterstützen, in dem sich „die Politik“ weit weg anfühlt. Aber wie können wir selbst politisch aktiv werden, was genau können wir einander geben und wie viel Verantwortung können Engagierte tragen? Diese Fragen möchten wir beim Bürger*innensalon mit Referent*innen aus verschiedenen bürgerschaftlichen Vereinen und Initiativen diskutieren.

    Historische Inspirationen gibt die Ausstellung „WIR*HIER! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust“. Sie erzählt Regionalgeschichte in ganz Mecklenburg-Vorpommern, anhand von Lebensgeschichten von lesbischen, schwulen und trans* Personen aus Vergangenheit und Gegenwart. Diese Lebensgeschichten zeigen die Isolation und die Diskriminierungserfahrungen von lst* Personen, aber auch ihre Widerstände, solidarische Aktionen und ein zivilgesellschaftliches Engagement für geschlechtliche, sexuelle und soziale Vielfalt.

    Auf dem Podium sprechen:

    • Iris Arndt (Verein ROSALILA, Neubrandenburg)
    • Karen Larisch (Villa Kunterbündnis Güstrow)
    • Rico Peckruhn (Trans*Wis, Wismar)
    • Simone Hieber (Projekthof Karnitz)
    • Marek Sancho Höhne und Clara Woopen (Lola für Demokratie in MV)

    Die Ausstellung „WIR*HIER! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust“ steht vom 19.10-27.11.19 auf dem Projekthof Karnitz. Sie ist donnerstags bis sonntags 11-18 Uhr sowie nach Absprache mit hieber@projekthof-karnitz.de zu sehen.

  • Erzählcafé „30 Jahre Mauerfall in Parchim“

    im Landkreisamt Parchim, am 08. Oktober um 17 Uhr

    Wir wollen uns in gemütlicher Runde austauschen über unsere Lebensgeschichten vor und nach 1989, die uns nach Parchim und in die Umgebung geführt haben. Alle sind herzlich eingeladen, ganz gleich, ob Sie sich täglich mit Geschlechterrollen auseinandersetzen oder nie, ob sie selbst lesbisch, schwul oder trans* sind oder nicht.

    Das Erzählcafé ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „WIR*HIER! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust“, die vom 11.09. – 16.10.19 im Landkreisamt Parchim steht. Der Eintritt zur Ausstellung und zum Begleitprogramm ist frei.

  • COMING OUT (1989) im Kino

    im Movie Star Parchim, am 21. September um 18 Uhr

    COMING OUT (1989, 109 Min.; Regisseur: Heiner Carow; Drehbuch: Wolfram Witt) ist einer der letzten DEFA-Filme und der einzige DDR-Spielfilm mit zentraler homosexueller Geschichte. Wir zeigen den Klassiker im Kino Movie Star in Parchim und laden im Anschluss zum gemeinsamen Erinnern und Austauschen ein.

    Der Abend ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „WIR*HIER! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust“, die vom 11.09. – 16.10.19 im Landkreisamt Parchim steht. Der Eintritt zur Ausstellung und zum Begleitprogramm ist frei.

  • Eröffnung der Ausstellung WIR*HIER in Parchim

    im Landkreisamt, Putlitzer Straße 25, am 11. September um 16 Uhr

    Zur Eröffnung der Ausstellung gibt es nach Grußworten des Landkreises, vertreten durch den 2. Stellvertretenden Landrat Günter Matschoß und das Büro für Chancengleichheit mit Heidrun Dräger, eine thematische Einführung in die Ausstellung. Im Anschluss laden wir zum gemeinsamen Austausch in die Ausstellung ein.  

    Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit dem Lebensalltag, der Diskriminierung und Verfolgung von lst* Personen, mit ihren Überlebensstrategien, Kämpfen und ihrem Alltag in der Region des heutigen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern zu beschäftigen: von der Zeit des Kaiserreichs bis in die Gegenwart.

  • Führung durch die Ausstellung WIR*HIER im Dokumentationszentrum Prora

    am 05.09.19 um 15 Uhr

    Wussten Sie, dass eine Rüganerin und ihre Partnerin als erste Frauen in Deutschland eine eigene allgemeinmedizinische Praxis führten? Oder kennen Sie den Hiddenseer Künstlerinnenbund? Bei der öffentlichen Führung lernen Sie Regionalgeschichte aus den Perspektiven von Lesben, Schwulen und Trans*Personen kennen.

    Die Ausstellung steht vom 25. Juli bis zum 08. September im Dokumentationszentrum Prora auf Rügen.

  • Führung durch die Ausstellung im Dokumentationszentrum Prora

    am 29.08.19 um 15 Uhr

    Wussten Sie, dass eine Rüganerin und ihre Partnerin als erste Frauen in Deutschland eine eigene allgemeinmedizinische Praxis führten? Oder kennen Sie den Hiddenseer Künstlerinnenbund? Bei der öffentlichen Führung lernen Sie Regionalgeschichte aus den Perspektiven von Lesben, Schwulen und Trans*Personen kennen.

    Die Ausstellung steht vom 25. Juli bis zum 08. September im Dokumentationszentrum Prora auf Rügen.

  • Führung WIR*HIER im Dokumentationszentrum Prora

    am 22.08.19 um 15 Uhr

    Wussten Sie, dass eine Rüganerin und ihre Partnerin als erste Frauen in Deutschland eine eigene allgemeinmedizinische Praxis führten? Oder kennen Sie den Hiddenseer Künstlerinnenbund? Bei der öffentlichen Führung lernen Sie Regionalgeschichte aus den Perspektiven von Lesben, Schwulen und Trans*Personen kennen.

    Die Ausstellung steht vom 25. Juli bis zum 08. September im Dokumentationszentrum Prora auf Rügen.

  • Führung durch die Ausstellung WIR*HIER in Prora auf Rügen

    am 08.08.19 um 15 Uhr

    Wussten Sie, dass eine Rüganerin und ihre Partnerin als erste Frauen in Deutschland eine eigene allgemeinmedizinische Praxis führten? Oder kennen Sie den Hiddenseer Künstlerinnenbund? Bei der öffentlichen Führung lernen Sie Regionalgeschichte aus den Perspektiven von Lesben, Schwulen und Trans*Personen kennen.

    Die Ausstellung steht vom 25. Juli bis zum 08. September im Dokumentationszentrum Prora auf Rügen.

  • „warum wir so gefährlich waren“ Film und Zeitzeuginnengespräch mit Bettina Dziggel und Dr. Ursula Sillge

    am 15.08.19 um 18 Uhr im Dokumentationszentrum Prora

    Wie lebten, trafen und organisierten sich lesbische Frauen in der DDR? Ursula Sillge und Bettina Dziggel erinnern sich gemeinsam. Sie sprechen über Lebensrealitäten von Frauen und oppositionelle Bewegungen in der DDR. Der Dokumentarfilm „Warum wir so gefährlich waren. Geschichten eines inoffiziellen Gedenkens“ (2006, D, 50min) gibt Einblicke in die Ostberliner Gruppe „Lesben in der Kirche“ (LiK) und deren Versuche, im ehemaligen Frauenkonzentrationslager Ravensbrück der ehemals internierten Lesben zu gedenken.

    Dr. Ursula Sillge war langjährige Leiterin des „Sonntags-Clubs für Lesben, Schwule und Bisexuelle“, promovierte über die Situation von Lesben in der DDR und ist Vorständin des Lila Archivs in Südthüringen.
    Bettina Dziggel war Mitgründerin der Ostberliner Gruppe „Homosexueller Arbeitskreis Berlin/Lesben in der Kirche“ (LiK).

    Die Ausstellung steht vom 25. Juli bis zum 08. September im Dokumentationszentrum Prora auf Rügen.

  • Lesung „Eine* von uns“ mit Autorin Karen-Susan Fessel

    am 1.08.19 um 15 Uhr im Kurpark Binz

    Die Textsammlung „Eine* von uns“ ist großteils in einem Schreibseminar mit der Autorin Karen-Susan Fessel entstanden. Darin werfen Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Identität einen selbstbestimmten Blick auf queere – lesbische, schwule, trans* und intersexuelle – Alltagsgeschichten in Mecklenburg-Vorpommern. Einfühlsam erzählen sie von Solidarität und Liebe sowie von Diskriminierung und Verletzungen.

    Karen-Susan Fessel wird uns durch einen literarischen Nachmittag begleiten. Mit ihren Büchern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vermag sie es, Menschen jeden Alters in ihrer Vielfalt zu bestärken. Sie ist Schriftstellerin, Journalistin, Lektorin und Dozentin für Schreibseminare. Für ihre Romane erhielt sie bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter den „Taiwan Book Award“ und den „Rosa-Courage-Preis“.

    Die Ausstellung steht vom 25. Juli bis zum 08. September im Dokumentationszentrum Prora auf Rügen.

  • Eröffnung WIR*HIER! im Dokumentationszentrum Prora (Rügen)

    am 25. Juli um 17 Uhr im Dokumentationszentrum Prora

    Zur Eröffnung wird das Dokumentationszentrum Prora die Ausstellung mit Grußworten willkommen heißen und Vorstandsvorsitzende von Lola für Demokratie in MV, Prof.in Heike Radvan, thematisch in die Ausstellung einführen. Im Anschluss laden wir zum gemeinsamen Austausch in die Ausstellung ein. Nach der Eröffnung ist die Ausstellung bis zum 08.09.2019 zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen.

  • „Verfolgtes Begehren, späte Anerkennung: Das Gedenken an verfolgte Homosexuelle in Deutschland und Österreich“ Vortrag von Dr. Corinna Tomberger

    am 25.06.19 um 17.30 Uhr im Foyer der Hochschule

    1984 enthüllten die Homosexuellen Initiativen Österreichs in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen das weltweit erste Gedenkzeichen für die homosexuellen NS-Opfer. Dessen Inschrift „totgeschlagen, totgeschwiegen“ prangerte das anhaltende Schweigen über die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung an. Nahezu ein Vierteljahrhundert später wurde in Berlin das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen an die Öffentlichkeit übergeben; seine Errichtung hat der Deutsche Bundestag beschlossen. Diese Meilensteine des Gedenkens sind zugleich Wegmarken der homosexuellen Emanzipationsbewegungen. Wie der Vortrag zeigt, ist das bewegungspolitische Bemühen, die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung sichtbar zu machen, eng verbunden mit dem Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der Gegenwart.

  • „Nicht nur Mütter waren schwanger“ Lesung mit Alisa Tretau & Johanna Montanari

    am 18.06.2019 ab 19 Uhr im SKBZ im Wiekhaus 18

    „Nicht nur Mütter waren schwanger“ vereint persönlich geschilderte Erfahrungen mit Schwangerschaft, die im gesamtgesellschaftlichen Diskurs oft überhört werden: Es geht um unerfüllte und lesbische Kinderwünsche, um trans*männliche oder altersuntypische Schwangerschaften, genauso wie um Abtreibung und Fehlgeburt, Repro-Medizin, Pränataldiagnostik und vieles mehr. Es geht um Offenheit und die Selbstbestimmung im Umgang mit Kinderwünschen, Schwangerschaft und Eltern-Sein. Eine Lesung der Herausgeberin Alisa Tretau und der Autorin Johanna Montanari.